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Breadcrumbs: Brotkrümelnavigation für Nutzer und Google

Am Handy zeigt Google seit dem 23. Jänner 2025 keine Breadcrumbs mehr im Suchergebnis, nur noch die Domain. Überflüssig werden sie dadurch nicht: Breadcrumbs sind interne Links, die jede Unterseite mit ihren übergeordneten Kategorien verbinden, und aus genau solchen Verknüpfungen liest Google die Struktur einer Website ab.

Was Breadcrumbs sind

Breadcrumbs, auf Deutsch Brotkrümelnavigation, sind die schmale Pfadzeile über der Hauptüberschrift einer Seite. Sie zeigen, wo die Seite in der Hierarchie einer Website liegt, und machen jede Ebene darüber mit einem Klick erreichbar: Startseite > Gartenmöbel > Loungemöbel > Rattan-Ecksofa. Der Name kommt aus dem Märchen von Hänsel und Gretel, die Brotkrumen streuen, um den Rückweg zu finden.

Das Hauptmenü ersetzen Breadcrumbs nicht. Das Menü zeigt, was es auf einer Website gibt. Die Breadcrumbs zeigen, wo man gerade steht. Wer über Google direkt auf einer Produktseite oder einem Fachartikel landet, hat das Menü nie benutzt und erfährt erst über diese eine Zeile, in welchem Zusammenhang die Seite steht und wo es weitergeht.

Kernfakten

  • Breadcrumbs sind interne Links von jeder Unterseite zu ihren übergeordneten Ebenen.
  • Seit 23.01.2025 zeigt Google den Pfad im Suchergebnis nur noch am Desktop.
  • Das Markup heißt BreadcrumbList und braucht mindestens zwei Einträge.
  • Google empfiehlt Pfade nach typischem Nutzerweg, nicht als Spiegel der URL.
  • Für Barrierefreiheit: nav mit Namen, geordnete Liste, aria-current="page", Trennzeichen per CSS.
Zwei Personen ordnen leere Karten an einer Bürowand zu einer Baumstruktur mit einer Startkarte, drei Kategorien und mehreren Unterebenen, verbunden mit rotem Faden
Breadcrumbs funktionieren nur so gut wie die Gliederung dahinter: erst die Ebenen festlegen, dann die Pfadzeile bauen.

Drei Arten von Breadcrumbs und welche davon zählt

ArtWas sie zeigtBeispiel
Hierarchie (Standort)Die Position der Seite in der Gliederung, für alle Besucher gleichStartseite > Ratgeber > Steuern > Pendlerpauschale
AttributGewählte Eigenschaften in einer FilternavigationDamenschuhe > Sneaker > Größe 39 > Weiß
Verlauf (Pfad)Die Seiten, die ein Besucher vorher aufgerufen hatStartseite > Suche > Angebote > Rattan-Ecksofa

Für Suchmaschinen und für die meisten Besucher zählt nur die erste Art. Verlaufs-Breadcrumbs doppeln die Zurück-Taste des Browsers und sehen für jeden Besucher anders aus. Ein Crawler hat gar keinen Verlauf. Was er zu sehen bekommt, hängt davon ab, wie die Website den Fall ohne Vorgeschichte löst, und mit dem tatsächlichen Aufbau hat das selten zu tun.

Attribut-Breadcrumbs sind ein Bedienelement für Filter. Sinnvoll sind sie in Shops mit vielen Eigenschaften, und zwar zusätzlich zur Hierarchie, nicht statt ihr. In die strukturierten Daten gehört eine Filterstufe nur dann, wenn die gefilterte Seite eine eigene, indexierbare URL hat. Zeigt der Eintrag auf eine Filter-URL, die per Canonical auf die Kategorie verweist, schickt das Markup Google zu einer Seite, die gar nicht im Index stehen soll.

Was Breadcrumbs für Google leisten

Interne Links mit eingebauter Hierarchie

Wie Google die Gliederung einer Website erschließt, steht in der Google-Dokumentation zur Struktur von Onlineshops: über die Links zwischen den Seiten. Aus der Zahl der Links, die auf eine Seite zeigen, und aus der Zahl der Klicks, die bis zu ihr nötig sind, leitet Google ab, wie wichtig sie im Verhältnis zum Rest der Website ist. Die Struktur der URLs wertet Google dafür nach eigener Aussage im Allgemeinen nicht aus.

Breadcrumbs liefern genau diese Verknüpfungen, und zwar gerichtet. Jede Produktseite verlinkt ihre eigene Unterkategorie, jede Unterkategorie ihre Hauptkategorie. Ein Mega-Menü verlinkt dagegen von jeder Seite aus dieselben Ziele. Das Menü sagt, dass es eine Kategorie gibt. Die Breadcrumbs sagen, welche Seiten zu ihr gehören. Damit sind sie der gleichmäßigste Teil der internen Verlinkung: Jede Unterseite trägt sie, ohne dass beim Schreiben jemand daran denken muss.

Das setzt voraus, dass die Einträge echte Links sind. Google kann einem Link laut Googles Leitfaden zu crawlbaren Links in der Regel nur folgen, wenn er als <a>-Element mit href-Attribut im HTML steht. Eine Pfadzeile aus Schaltflächen mit JavaScript-Klickereignis sieht aus wie eine Navigation, verknüpft für Google aber nichts.

Die Anzeige im Suchergebnis gibt es nur noch am Desktop

Unter jedem Suchergebnis steht eine lesbare Fassung der URL. Sie besteht laut Googles Übersicht der Elemente eines Suchergebnisses aus zwei Teilen: der Domain und dem Navigationspfad, im Englischen Breadcrumb. Am 23. Jänner 2025 hat Google im Search Central Blog angekündigt, diesen Pfad auf Mobilgeräten wegzulassen, weil er auf kleinen Bildschirmen ohnehin abgeschnitten wurde. Seither steht am Handy nur noch die Domain, am Desktop weiterhin Domain und Pfad. Die Dokumentation zu den strukturierten Daten für Navigationspfade nennt die Funktion entsprechend nur noch für Computer verfügbar.

Das Markup bleibt trotzdem sinnvoll: Google wertet es am Desktop weiter aus und führt dafür in der Search Console einen eigenen Bericht. Wer Breadcrumbs aber vor allem wegen eines aufgeräumteren Suchergebnisses einbaut, gewinnt am Handy nichts mehr.

Kein eigenes Rankingsignal

In Googles Dokumentation tauchen Breadcrumbs als Navigationshilfe und als Darstellungsfunktion im Suchergebnis auf, nicht als Rankingfaktor. Wer sich durch das Markup allein bessere Positionen erhofft, wird enttäuscht. Was wirkt, ist die Verlinkung darunter, und die wirkt auch ohne strukturierte Daten.

Rechenbeispiel: Wohin die Links in einem Shop fließen

Ein Onlineshop für Gartenmöbel hat 4 Hauptkategorien mit je 4 Unterkategorien und je 50 Produkten, insgesamt also 800 Produktseiten. Jede Produktseite trägt die Pfadzeile Startseite > Hauptkategorie > Unterkategorie > Produkt, jede Unterkategorie die Zeile Startseite > Hauptkategorie > Unterkategorie. Der letzte Eintrag ist jeweils die aktuelle Seite und nicht verlinkt.

ZielseiteSeitenLinks je SeiteWoher die Links kommen
Unterkategorie1650von den 50 eigenen Produkten
Hauptkategorie4204200 Produkte und 4 Unterkategorien
Startseite1820800 Produkte, 16 Unter- und 4 Hauptkategorien
Summe212.436Links allein aus den Breadcrumbs

Eigene Rechnung: 16 × 50 + 4 × 204 + 820 = 2.436.

Zwei Dinge fallen auf. Die Links landen dort, wo in Shops meist die umkämpften Suchbegriffe hängen: auf den Kategorieseiten wie „Loungemöbel“ oder „Gartentische“, nicht auf einzelnen Produkten. Und die Verteilung ist präzise. Die Unterkategorie Loungemöbel bekommt ihre 50 Links ausschließlich von Loungemöbeln, nicht von Sonnenschirmen. Ein Menü, das von allen 821 Seiten dieselben Kategorien verlinkt, kann diese Zuordnung nicht ausdrücken.

Was die Rechnung auch zeigt: Breadcrumbs verlinken nur nach oben. Ein Produkt, das von keiner Kategorieseite aus verlinkt wird, finden Crawler über Breadcrumbs nicht. Dafür braucht es den Weg nach unten, den Google für Shops beschreibt, vom Menü zur Kategorie, von der Kategorie zur Unterkategorie und von dort zu allen Produkten. Weil Kategorieseiten so viele dieser Links sammeln, lohnt es sich, sie als eigenständige Landingpages mit eigenem Text aufzubauen statt als bloßes Produktraster.

Das HTML: barrierefrei und für Crawler lesbar

Für die sichtbare Pfadzeile hat das W3C in den WAI-ARIA Authoring Practices ein eigenes Breadcrumb-Muster beschrieben. Die Bausteine sind überschaubar:

  • ein nav-Element, das über aria-label einen Namen bekommt, etwa „Navigationspfad“. Screenreader kündigen den Bereich dann als eigene Navigation an, und Nutzer können ihn direkt ansteuern.
  • eine geordnete Liste (ol), denn die Reihenfolge der Ebenen trägt Bedeutung.
  • echte Links mit href für jede übergeordnete Ebene.
  • aria-current="page" für den Eintrag der aktuellen Seite.
  • Trennzeichen per CSS statt als Text. Das W3C-Beispiel macht das ausdrücklich so, damit Screenreader nicht zwischen jedem Eintrag ein „größer als“ vorlesen.
<nav aria-label="Navigationspfad" class="breadcrumb">
  <ol>
    <li><a href="https://www.example.at/">Startseite</a></li>
    <li><a href="https://www.example.at/gartenmoebel/">Gartenmöbel</a></li>
    <li><a href="https://www.example.at/gartenmoebel/loungemoebel/">Loungemöbel</a></li>
    <li aria-current="page">Rattan-Ecksofa</li>
  </ol>
</nav>

/* Trennzeichen nur optisch, nicht im Text */
.breadcrumb li + li::before { content: "›"; margin: 0 .4em; }

Ob die aktuelle Seite selbst verlinkt wird, ist eine Geschmacksfrage mit einer Bedingung. Die WCAG-Technik G65 lässt beides zu: Entweder ist der letzte Eintrag kein Link, oder alle Einträge sind Links und der letzte trägt aria-current. Ein verlinkter letzter Eintrag ohne Kennzeichnung führt Screenreader-Nutzer im Kreis.

G65 ist in den WCAG 2.2 als ausreichende Technik für das Erfolgskriterium 2.4.8 „Standort“ geführt. Das Kriterium gehört zur höchsten Konformitätsstufe AAA. Für die übliche Stufe AA sind Breadcrumbs damit keine Pflicht. Das W3C begründet ihren Nutzen aber konkret: Standortangaben verringern die Verwirrung bei Menschen mit kognitiven Einschränkungen.

Lange Pfade am Handy

Auf schmalen Bildschirmen brechen Pfade mit vier oder fünf Ebenen auf zwei bis drei Zeilen um und schieben die Überschrift nach unten. Zwei Lösungen funktionieren sauber: auf kleinen Bildschirmen nur die direkte Elternebene zeigen („‹ Loungemöbel“), oder die Zeile einzeilig halten und waagrecht scrollbar machen. Am schlechtesten ist das Kürzen mit Auslassungspunkten in der Mitte des Pfads, weil dann genau die Zwischenebene verschwindet, die Orientierung gibt.

BreadcrumbList: das Markup nach Googles Vorgaben

Damit Google die Pfadzeile eindeutig als solche erkennt, wird sie zusätzlich mit strukturierten Daten vom Typ BreadcrumbList ausgezeichnet. Google liest JSON-LD, Microdata und RDFa gleichermaßen, empfiehlt laut seiner Einführung in strukturierte Daten aber in den meisten Fällen JSON-LD, weil es sich am leichtesten pflegen lässt. Für das Beispiel oben sieht das so aus:

<script type="application/ld+json">
{
  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "BreadcrumbList",
  "itemListElement": [
    { "@type": "ListItem", "position": 1, "name": "Gartenmöbel",
      "item": "https://www.example.at/gartenmoebel/" },
    { "@type": "ListItem", "position": 2, "name": "Loungemöbel",
      "item": "https://www.example.at/gartenmoebel/loungemoebel/" },
    { "@type": "ListItem", "position": 3, "name": "Rattan-Ecksofa" }
  ]
}
</script>

Die Startseite fehlt in diesem Markup mit Absicht. Google verlangt für die oberste Ebene, also Domain oder Hostname, ausdrücklich keinen eigenen Eintrag, ebenso wenig für die Seite selbst. Sichtbar darf die Startseite trotzdem in der Pfadzeile stehen, für Besucher ist sie ein nützlicher Rücksprung. Wer sie auch ins Markup aufnimmt, macht nichts falsch.

PropertyPflichtWas Google verlangt
itemListElementjaDie Einträge als ListItem in der richtigen Reihenfolge, mindestens zwei
positionjaGanzzahl, Position 1 ist der Anfang des Pfads
namejaDer Titel des Eintrags, wie er Nutzern angezeigt wird
itemja, außer beim letzten EintragURL der Seite; fehlt sie beim letzten Eintrag, verwendet Google die URL der aktuellen Seite

Quelle: Google Search Central, strukturierte Daten für Navigationspfade, Stand der Seite 12.09.2026.

Typischer Nutzerweg statt URL-Spiegel

Die wichtigste Regel steht unscheinbar in Googles Richtlinien: Empfohlen sind Pfade, die einen typischen Weg zur Seite darstellen, statt die URL-Struktur zu übernehmen. Ein Artikel unter /blog/2026/10/pendlerpauschale/ bekommt also nicht „Blog > 2026 > 10“, sondern „Ratgeber > Steuern“. Viele CMS-Erweiterungen bauen den Pfad trotzdem aus dem URL-Pfad zusammen und erzeugen Ebenen, die kein Mensch je anklicken würde. Wer die URL-Struktur von Anfang an nach Themen statt nach Datum anlegt, erspart sich den Widerspruch zwischen Adresse und Pfadzeile.

Markup und Pfadzeile müssen übereinstimmen

Googles allgemeine Richtlinien für strukturierte Daten verbieten Markup für Inhalte, die Besucher nicht sehen. Für Breadcrumbs heißt das: Was im JSON-LD steht, muss als Pfadzeile auf der Seite stehen, mit denselben Ebenen und denselben Bezeichnungen. Der häufigste Bruch entsteht, wenn ein SEO-Plugin das Markup erzeugt und das Theme eine eigene Pfadzeile nach anderer Logik zeichnet.

Ein Produkt, zwei Kategorien

Steht ein Rattan-Ecksofa sowohl unter „Loungemöbel“ als auch unter „Angebote“, erlaubt Google mehrere BreadcrumbList-Blöcke auf einer Seite. Wegen der Sichtbarkeitsregel sollten dann aber auch beide Pfade sichtbar sein. In den meisten Shops ist die sauberere Lösung, eine Hauptkategorie festzulegen und nur diesen Pfad zu zeigen. Stehen neben der BreadcrumbList weitere Typen wie Article oder Product auf der Seite, lassen sie sich im Schema.org-Markup verschachteln oder über @id miteinander verknüpfen.

Fehler, die Breadcrumbs entwerten

FehlerFolgeLösung
Einträge als Buttons oder onclick-ElementeGoogle folgt den Einträgen nicht, die Linkwirkung fällt wegJeder Eintrag als <a href>
Pfad aus dem URL-Pfad generiertEbenen wie „2026“ oder „produkt“ ohne eigene Seite, teils mit 404Pfad aus der Kategorie-Zuordnung bauen, nicht aus der URL
Markup weicht von der sichtbaren Zeile abVerstoß gegen die Sichtbarkeitsregel, im Extremfall manuelle MaßnahmeMarkup und Pfadzeile aus derselben Datenquelle erzeugen
Einträge zeigen auf weitergeleitete oder auf noindex gesetzte URLsTausende interne Links auf Seiten, die nicht ranken sollenImmer die kanonische Ziel-URL verlinken
position beginnt bei 0 oder springtReihenfolge des Pfads stimmt nicht mit der Vorgabe übereinFortlaufend ab 1 zählen
Breadcrumbs auf einer flachen Website mit nur einer Ebene„Startseite > Kontakt“ bringt Besuchern nichts, Google braucht ohnehin zwei EinträgeWeglassen, bis es echte Unterebenen gibt

So prüfen Sie die Umsetzung

Der Test für Rich-Suchergebnisse zeigt, ob Google das Markup einer Seite als gültigen Navigationspfad liest. Geben Sie dort die URL ein und nicht den Quelltext, dann sehen Sie auch Breadcrumbs, die erst per JavaScript entstehen. Für die ganze Website ist der Bericht „Navigationspfade“ in der Google Search Console unter „Verbesserungen“ der bessere Blick: Er zählt gültige und fehlerhafte Seiten und zeigt nach einem Template-Wechsel, wenn die Zahl der gültigen Elemente einbricht. Ob die Einträge als echte Links im HTML stehen, verrät die URL-Prüfung in der Search Console im gerenderten Quelltext.

Fragen zu Breadcrumbs

Braucht jede Website Breadcrumbs?

Nein. Ein Onepager oder eine Website, deren Seiten alle direkt von der Startseite aus erreichbar sind, gewinnt nichts. Ab drei Ebenen, also sobald zwischen Startseite und Inhalt eine Kategorie liegt, lohnen sie sich für Besucher und für die interne Verlinkung.

Muss die Startseite in den Breadcrumbs stehen?

Im Markup nicht: Google verlangt für die oberste Ebene keinen eigenen Eintrag. In der sichtbaren Zeile ist sie trotzdem üblich und sinnvoll, weil sie der kürzeste Weg zurück an den Anfang ist.

Warum zeigt Google meine Breadcrumbs nicht an?

Am Handy zeigt Google seit Jänner 2025 grundsätzlich nur noch die Domain. Am Desktop gibt es keine Garantie: Google entscheidet selbst, ob strukturierte Daten in der Darstellung verwendet werden. Liegt kein Fehler im Bericht „Navigationspfade“ vor, ist das Markup in Ordnung, und mehr lässt sich nicht erzwingen.

Sind Breadcrumbs und Navigationspfad dasselbe?

Ja. Google übersetzt Breadcrumb in seiner deutschen Dokumentation und in der Search Console mit „Navigationspfad“, Brotkrümelnavigation ist die ältere deutsche Bezeichnung. Gemeint ist immer dieselbe Pfadzeile.